Berichtsgruppen im Netzwerk CIRSmedical.de

Offene CIRS

Hintergrund:

1995: Grundkonzept CIRSmedical wurde von Prof. D. Scheidegger (Uni Basel) entwickelt, daraus entwickelte sich die Software CIRSmedical

April 2005: durch die KBV: Freischaltung von CIRSmedical.de für Vertragsärzte

April 2006: Erweiterung auf stationären Bereich durch BÄK

seit 2006: Durchführung und Betreuung des Systems beim ÄZQ

ab 2008: Einrichtung zusätzlicher spezifischer Berichtsgruppen (einzelne Berichtsgruppen für Krankenhäuser, Fachgesellschaften, Berufsverbände, Ärztekammern, Kassenärztliche Vereinigungen, ambulanten Arztgruppen; z. T. sind diese spezifischen Berichtsgruppen geschlossen und nur für die Angehörigen der Zielgruppe zugänglich).

Die Berichte der spezifischen Berichtsgruppen werden nach CIRSmedical.de weitergeleitet, so dass dadurch eine zentrale Datenbank entsteht.

2008: Einrichtung eines Fachbeirats zur Unterstützung bei der Analyse der Berichte

2007 und 2010: Inhaltliche und strukturelle Überarbeitung der Software CIRSmedical

www.cirs-ains.de - Mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) wurde CIRSmedical Anästhesiologie entwickelt, in welches das bestehende anästhesiologische Berichtssystem PaSOS integriert wurde. Mittlerweile haben sich 77 anästhesiologische Fachabteilungen für die Einrichtung eines eigenen CIRS innerhalb dieses Netzwerks eingeschrieben.

www.cirs-berlin.de - Mit der Ärztekammer Berlin wurde das regionale Netzwerk CIRS-Berlin initiiert. Hierbei wurden CIRS in Berliner Krankenhäusern installiert, die untereinander durch ein regionales Netzwerk verknüpft und gleichzeitig ins Netzwerk CIRSmedical.de eingebunden sind. Derzeit beteiligen sich 11 Krankenhausträger mit 24 Krankenhäusern am Modellprojekt.

www.kh-cirs.de - Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Deutschen Pflegerat wurde das Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland gestartet. In diesem System können Krankenhäuser ihre überregional relevanten Fälle berichten. Ziel ist es, überregional wichtige Gefahrenquellen zu ermitteln und diese Informationen über mögliche Maßnahmen zu verbreiten.

www.cirs-palliativ.de - Mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wurde das CIRS-Palliativ für alle in der Palliativmedizin und allen Bereichen der Palliativversorgung Tätige eingerichtet.

www.cirs-msp.de - Gemeinsam mit dem Referenzzentrum Mammographie Berlin wurde das CIRS-MSP eingerichtet. Es richtet sich an ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiter aus dem ambulanten sowie stationären Bereich im Mammographie-Screening-Programm.

www.cirs-nrw.de - Das CIRS-NRW ist ein gemeinsames Projekt der Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe und des ÄZQ und ist das erste landesweite CIRS in einem Flächenland. Ziel des Projekts ist die Stärkung der Patientensicherheit in Nordrhein-Westfalen. CIRS-NRW richtet sich an alle Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte und anderen im Gesundheitswesen Tätigen. Vorreiter dieses Projekts war das CIRSmedical-WL (Ärztekammer Westfalen-Lippe gemeinsam mit dem ÄZQ), welches in CIRS-NRW integriert wurde.

www.cirs-urologie.de – Mit dem Berufsverband der Deutschen Urologen wurde das CIRS-Urologie für deutsche Urologen initiiert.

Geschlossene CIRS

Gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte wurde das fachspezifische CIRS-Pädiatrie aufgebaut, zu dem circa 13 000 Kinder- und Jugendärzte Zugang haben. www.cirs-pädiatrie.de

Mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation wurde das CIRS-DSO für die Mitarbeiter der Stiftung eingerichtet.

Mit der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) wurde das CIRS-BLÄK für die Mitglieder der BLÄK eingerichtet.

Mit der Städtisches Klinikum München GmbH (STKM) wurde ein CIRS mit Berichtsgruppen für die teilnehmenden Meldekreise (6 Meldekreise) der Kliniken eingerichtet. Das System richtet sich an alle Mitarbeiter der fünf Klinikstandorte der STKM.

Gemeinsam mit 11 weiteren Krankenhausträgern entstanden individuelle CIRS für deren Häuser.

Darüber hinaus gibt es eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH): Sämtliche Berichte, die in das CIRS der Gesellschaft eingehen, werden nach CIRSmedical.de weitergeleitet, so dass ein größerer Nutzerkreis von den chirurgischen Fällen profitieren kann. Mit der Gesellschaft für Risikoberatung mbH, die das lokale Berichtssystem riskop in circa 300 Krankenhäusern installiert hat, besteht ebenfalls eine feste Zusammenarbeit. Die Krankenhäuser können ihre Berichte über eine Schnittstelle in das Netzwerk CIRSmedical.de importieren.

zuletzt verändert: 25.08.2015 14:54