Operationswunde

Die neue Gesundheitsinformation gibt einen verständlichen und kompakten Überblick über Ursachen, Risikofaktoren und Anzeichen für Infektionen von Operationswunden. Mit der richtigen Hygiene kann man sich davor schützen.

Berlin, 01. September 2022

Eine Operationswunde kann sich leicht mit Krankheitserregern wie Bakterien infizieren. In der Fachsprache heißt dies "postoperative Wundinfektion". Ungefähr 1 von 100 Operierten ist betroffen. Anzeichen dafür können Schmerzen, Rötung und Schwellung sein, aber auch Fieber, Eiter oder Unwohlsein. Durch sorgfältige Hygiene lassen sich viele dieser Infektionen vermeiden. Fachleute empfehlen zum Beispiel, vor der Operation zu duschen, Haare im Operationsgebiet nicht zu rasieren, den Verband trocken und sauber zu halten sowie die ärztlichen Kontrolltermine einzuhalten.  

Praxen und Kliniken können die Gesundheitsinformation kostenlos ausdrucken und auslegen oder vor einer Operation direkt an Patientinnen und Patienten weitergeben.

Hintergrund

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) verlässliche Kurzinformationen. Sie informieren auf zwei Seiten in allgemein verständlicher Sprache über Erkrankungen oder Gesundheitsthemen. Alle Texte sind evidenzbasiert und werden nach einer strengen Methodik entwickelt.

Im Internet

Die neue Gesundheitsinformation steht zum kostenlosen Download bereit:

 
Kontakt
Svenja Siegert
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)
E-Mail: patienteninformation@azq.de

Artikelaktionen

zuletzt verändert: 02.09.2022 11:00